Luftdichtheitskonzept
Bei der Planung wird analysiert, welche Bereiche besonders anfällig für Luftleckagen sind und wie diese systematisch abgedichtet werden können. Wichtige Faktoren sind:
- Bauweise und Gebäudetyp
- Dämmstandard und energetisches Niveau
- Anzahl und Art der Anschlüsse (Fenster, Türen, Lüftungsöffnungen)
- Bauteilübergänge und Anschlüsse an Decken und Wände
Frühere Gebäude waren oft „undicht“ – das führte zu Zugluft, aber auch zu einem gewissen natürlichen Luftaustausch. Moderne Neubauten oder sanierte Bestandsimmobilien sind jedoch luftdicht, sodass ein gezieltes Konzept notwendig ist, um die Effizienz der Heizung zu steigern und Schimmelbildung zu verhindern.
Rechtliche Vorgaben und Vorteile
Ein Luftdichtheitskonzept ist besonders relevant und vom Fördergeldgeber vorgeschrieben bei:- Neubauten nach KfW-Effizienzhaus-Standards
- Sanierungen von Bestandsgebäuden mit KfW- oder BAFA-Förderung
